

Und Wunder gibt es doch
In einem kleinen Dorf am Rande eines dichten Waldes tobte eines Abends ein heftiges Unwetter. Blitze zuckten über den Himmel, und der Regen prasselte laut gegen die Fensterscheiben. Jonah, ein neugieriger und einfallsreicher Junge, lauschte dem Trommeln des Regens, als er plötzlich ein leises, verzweifeltes Piepsen aus der Dunkelheit hörte.

Ohne zu zögern griff er nach einer Taschenlampe und stolperte nach draußen. In der dunklen Regenrinne entdeckte er einen kleinen, durchnässten Spatz, der hilflos feststeckte. Das Herz voller Mitgefühl, befreite Jonah den Vogel und brachte ihn schnell ins Haus zu seinen Eltern, Nina und Sven.
"Schaut mal, wen ich gefunden habe!" rief Jonah,
als er den zitternden Vogel präsentierte.

Nina und Sven, von der Entschlossenheit ihres Sohnes gerührt, beschlossen einstimmig, den kleinen Spatz aufzuziehen. Sie nannten die kleine nackte Spatzendame Phoebie, und gemeinsam richteten sie ein gemütliches Nest aus weichen Tüchern ein. Unter der liebevollen Pflege der Familie erholte sich Phoebie schnell und begann, eine starke Bindung zu ihren neuen Menschen zu entwickeln.

Phoebie war kein gewöhnlicher Vogel. Sie entwickelte eine erstaunliche Art der Kommunikation, ein spezielles Zwitschern für Hunger und ein freudiges Pfeifen, wenn sie spielen wollte. Bald flog sie mutig im Haus herum, liebte es, auf Jonah’s Schulter zu sitzen, während er seine Hausaufgaben machte, und schlief am liebsten in der Hand eines Familienmitglieds.

Phoebie liebte es auch, auf Svens Tastatur herumzuhüpfen, während er versuchte zu programmieren, was oft für lustige Unterbrechungen sorgte.
Phoebie’s kreative Energie griff schnell auf die ganze Familie über. Jonah begann, Gedichte über sie zu schreiben. Von Phoebie’s liebenswürdigem Zwitschern bewegt, begann er, neue Melodien auf seinem Flügel zu improvisieren, während Phoebie fröhlich mitsang.

Sven ließ sich von Phoebie’s unerschrockener Art inspirieren und entwickelte neue Ideen für sein Projekt im Garten. Und Nina fing an ihren kleinen Spatz zu zeichnen um ihn unvergessen werden zu lassen.
Der süsse Schatz, der einst hilflos in der Regenrinne gefunden wurde, war zu einem geliebten Familienmitglied geworden. Phoebie zeigte ihrer Familie, dass auch die kleinsten Wesen große Wunder bewirken können, und erinnerte sie daran, dass wahre Magie in den Herzen derer liegt, die einander mit offenen Armen und Augen begegnen.

Die Begeisterung und die positiven Auswirkungen, die Phoebie auf die Familie hatte, führten schließlich zur Gründung von "Spatzenkind.com" – einer Webseite, die liebevolle kleine Geschenke mit niedlichen Motiven anbietet.

Von ihrer kleinen „Phoebie-Maus“ inspiriert und mit Liebe umgesetzt, so entstanden einzigartige Designs unter dem Logo Spatzenkind.com.
Phoebie, der kleine Spatz, wurde zum Symbol für die Liebe und Kreativität,
die die Familie miteinander teilt.
Danke, du kleines 18 Gramm schweres Wunder!
Eine kleine Geschichte geht um die Welt
Kennt ihr das, wenn man von einem Tag auf den anderen durch einen Zufall Dinge an sich entdeckt, die man zuvor nie gedacht hätte?

Und genauso ging es mir.


Ich gab oft anderen Dingen den Vorzug, weil ich dachte, es allen recht machen zu müssen. Tief in mir glaubte ich, dass ich kein Talent fürs Zeichnen besitze. Also landeten mein Zeichenblock und meine Stifte schließlich in einer verstaubten Kellerkiste – als stumme Zeugen meiner Selbstzweifel und der ständigen Angst, nicht gut genug zu sein.

Eines Nachmittags ging ich an dieser Kiste – meiner eigenen Büchse der Pandora – vorbei, als ein kleiner Lichtstrahl darauf fiel. Er brach durch das Kellerfenster und lenkte meine Aufmerksamkeit auf die verstaubte Kiste. Irgendetwas in mir regte sich, und ohne lange nachzudenken, wischte ich den Staub ab und hob sie vorsichtig hoch. Es war, als hätte dieser kleine Lichtstrahl einen Funken in mir entzündet. Ich trug die Kiste voller Selbstzweifel nach oben, bereit, ihr endlich eine zweite Chance zu geben.

Langsam öffnete ich die Kiste, und mein Herz klopfte laut vor Aufregung und Neugier. Jeder einzelne Moment schien sich zu dehnen, als ich den Deckel langsam zurückschob. Die Vorstellung, wieder in die Welt meiner alten Schätze einzutauchen, ließ meine Kindheitserinnerungen lebendig werden und erweckte ein Gefühl der Magie, das ich lange nicht mehr gespürt hatte.

Meine eigene kleine Zeitreise!

Wie die Reise nach Phantásien, die ich immer so geliebt hatte. Die unendliche Geschichte von Michael Ende, die ich mindestens 200 Mal gelesen und auch angesehen hatte. Genau so muss sich Bastian Balthasar Bux gefühlt haben. Mein Moment voller Magie und in Zeitlupe, als ob die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verschmelzen begann. Das Gefühl von kindlicher Begeisterung und Anmut bahnte sich den Weg zurück.

Meine ersten Zeichnungen waren holperig, und meine Hand schien starr und ungeschickt. Es fehlte mir an Leichtigkeit, Ungezwungenheit und dem Glauben an mich selbst. Doch mit der Zeit und dem ständigen Üben wurden meine Zeichnungen allmählich weicher und flüssiger. Ich begann, nach neuen Motiven zu suchen, und so stieß ich auf meinen kleinen Spatzen. Sein charmantes, quirliges Wesen inspirierte mich und brachte eine neue Frische in meine Kunst. Der kleine Spatz wurde zu einem Symbol für den Neuanfang und half mir, meine verlorene Leichtigkeit und Freude am Zeichnen zurückzugewinnen.

An dieser Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank an alle aussprechen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben und auch weiterhin an meiner Seite stehen. Ohne eure Ermutigung und Unterstützung hätte ich mich vielen Herausforderungen nicht gestellt.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht natürlich an „Phoebie“ selbst – meinen kleinen Spatz, der mich nicht nur inspiriert, sondern auch durch seine bloße Präsenz den Mut gegeben hat, meine Leidenschaft für das Zeichnen neu zu entdecken.

Ihr bedeutet mir die Welt, und ich bin unendlich dankbar
für jeden einzelnen von euch. 💖
Liebevolle kleine Geschenke
